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Der Umwelt zuliebe: Tropenholz und seine Alternativen

Finden Sie nicht auch, dass die schönsten Terrassen aus Holz gebaut sind? Sie sind langlebig und pflegeleicht – und das Gefühl, wenn man barfuss über das warme Holz läuft, ist doch einfach unbezahlbar. Lange Zeit wurde im Terrassenbau hauptsächlich Tropenholz verwendet, da dieses günstig und resistent gegen Pilze und Insekten ist. Mittlerweile weiss man aber, dass fast 20 Prozent der klimaschädlichen Emissionen auf Kosten der Waldrodungen in Tropengebieten gehen. Die Zweifel Terrazza AG nutzt deshalb schon seit einiger Zeit nachhaltige Alternativen, welche wir Ihnen gerne vorstellen. 

Die pflegeleichte und familienfreundliche Alternative 

Kebony ist ein hochwertiges Echtholz aus nachhaltigen und zertifizierten Wäldern, welches sehr langlebig und extrem pflegeleicht ist. Ausser der normalen Reinigung müssen Sie dieses Holz nicht weiter behandeln oder pflegen. Die Ästhetik und Performance von Kebony kann es mit den besten Tropenhölzern aufnehmen, da die Zellstruktur der Hölzer mit einer biologischen Flüssigkeit permanent gestärkt und so verbessert wird. 

Für Familien mit kleinen Kindern ist dieses Holz perfekt geeignet, da Kebony bei keinem Produktionsschritt giftige oder gesundheitsschädliche Substanzen verwendet. 

Die stabile und zertifizierte Alternative

Das Holz von Accoya stammt aus schnellwachsenden, nachhaltigen und FSC-zertifizierten Wäldern. Dabei werden so viele Bäume angepflanzt wie auch abgeholzt werden. So wird der Baumbestand nicht reduziert und die natürlichen Lebensräume bleiben erhalten. 

Accoya nutzt hauptsächlich Radiatkiefer, eine der am schnellsten wachsenden Baumarten. Radiatkiefer eignet sich in seiner ursprünglichen Form weniger für den Aussenbereich. Durch die verbesserten Eigenschaften steht es aber mittlerweile den Tropenhölzern in nichts nach. Die Lebensdauer ist mit 25 bis 50 Jahren sogar um Einiges höher und das Holz ist stabiler als andere.

Nicht zuletzt verfügt das Holz von Accoya über das «Cradle-to-Cradle»-Gold-Zertifikat. Diese internationale Zertifizierung stellt sicher, dass die Produkte hohe Standards bezüglich Nachhaltigkeit erfüllen. 

Problematisches Tropenholz

In Tropenwäldern wachsen unterschiedliche Tropenholzarten, die das Fällen zu einem lohnenden Geschäft machen. Das Fällen geschieht dabei grundsätzlich mit drei verschiedenen Methoden: Der Kahlschlag, der selektive Einschlag und der Tropenholzanbau in Form von Plantagen. Alle drei haben verheerende Folgen für das Ökosystem Regenwald. Doch insbesondere beim Kahlschlag, also dem Roden von ganzen Flächen tropischen Regenwalds, werden enorme Mengen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt. Zudem werden fast immer mehr Bäume gefällt als angebaut. Das macht das Tropenholz auch so günstig und auf den ersten Blick attraktiv. Aber die Langzeitfolgen sind hoch riskant. Daher empfehlen wir, auf Alternativen zu setzen. So werden bei nachhaltigem Holz von hier immer genügend Bäume gepflanzt, um die Ökosysteme nicht zu zerstören. 

Möchten Sie die nachhaltigen Alternativen vor Ort besichtigen? Dann kommen Sie in unseren Schaugarten in Tuggen (SZ) oder melden Sie sich bei uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.